Dötlingen

Die Gemeinde Dötlingen liegt im Gebiet des Naturparkes Wildeshauser Geest. Durch die Gemeinde fließt die Hunte. Größere Orte innerhalb der Gemeinde sind Aschenstedt, Brettorf, Dötlingen und Neerstedt. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Neerstedt.
In der Umgebung von Dötlingen finden sich über 30 Großsteingräber aus der Jungsteinzeit (etwa 4.000 – 1.800 v. Chr.), die Zeugen einer frühen Besiedlung des Gebietes sind. In diesem Zusammenhang wird die Umgebung auch als „Klassische Quadratmeile der deutschen Vorgeschichte“ bezeichnet. Die Großsteingräber wie z. B. das Großsteingrab „Gerichtsstätte“ oder die "Glaner Braut" wurden als Grab- und Kultanlagen erbaut, als sich nach dem Verschwinden der eiszeitlichen Gletscher aus den nomadisierenden Jägern und Sammlern der Altsteinzeit sesshafte Bauern entwickelten. Viele der in den Großsteingräbern gefundenen Grabbeigaben befinden sich im Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg. Dort befindet sich auch das einzige noch erhaltene Teil der bereits im Jahre 1784 im nahegelegenen Bareler Moor gefundenen Moorleiche eines Mädchens.
Die Ortschaft Dötlingen errang mehrfach gute Bewertungen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft. 2011 gewann man sogar die Goldmedaille für das Jahr 2010.
Im Dorfkern von Dötlingen sind die mittelalterliche Feldsteinkirche St. Firminus und einige historische reetgedeckte Fachwerkhäuser erhalten, darunter der Tabkenhof, das größte Fachhallenhaus Nordwestdeutschlands mit einer Länge von 58 m und einer Breite von 15 bzw. 17 m. Die reetgedeckte Dachfläche beträgt 1.600 m².

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Hier wurden (sind) folgende Verwandte wie:

Nr. Name,Vorname Stand
 
139 Alves, Catharine 1701 geboren
278 Alves, Johann 1660 geb. /1691 geheiratet / 1710 gest.
278 Schnier, Grete 1691 geheiratet / 1722 gestorben
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